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Die deutsche Roséwein-Produktion hat 2023 einen neuen Höchststand erreicht. Dies teilte das Deutsche Weininstitut (DWI) auf Basis der Daten aus der bundesweiten Qualitätsweinprüfung mit. So sei der Anteil an Roséweinen an den qualitätsgeprüften Weinen im vergangenen Jahr von 13 auf 16 Prozent gestiegen. Dies entspricht einer Mengensteigerung von 200.000 Hektolitern auf rund 1,1 Millionen Hektoliter.

Der Zuwachs ging zulasten der Rotweine, die nur noch 18 Prozent der deutschen Qualitäts- und Prädikatsweine ausmachen. Der qualitätsgeprüfte Weißweinanteil blieb hingegen mit 66 Prozent konstant.

Bemerkenswert ist, dass mit 51 Prozent über die Hälfte aller deutschen Qualitäts- und Prädikatsweine trocken ausgebaut wurden. Dies entspricht einem Zuwachs von einem Prozent gegenüber 2022. Im Vergleich zu 2013 stieg der Anteil an trockenen Weinen um acht Prozent. Im Jahr 2003 waren sogar nur 36 Prozent aller qualitätsgeprüften Weine trocken.

Der Anteil lieblicher und süßer Weine blieb gegenüber 2022 mit 29 Prozent stabil. Im Vergleich zu 2003 ging er jedoch um 15 Prozentpunkte zurück. Das Angebot von halbtrockenen Qualitäts- und Prädikatsweinen hat sich mit einem Anteil von 20 Prozent gegenüber 2003 nicht verändert.

Insgesamt haben 2023 rund sieben Millionen Hektoliter Qualitäts- und Prädikatswein die Qualitätsweinprüfung bestanden. Dies entspricht rund 95 Prozent der deutschen Weinproduktion.

(ru / DWI)

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