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Die Weinproduktion in Deutschland ist 2025 leicht gesunken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes erzeugten die Weinbaubetriebe insgesamt 7,55 Millionen Hektoliter Wein und Most. Das sind 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr und rund zehn Prozent weniger als im Durchschnitt der Jahre 2019 bis 2024.

Vor allem das Wetter prägte das Weinjahr: Hohe Niederschläge im September erhöhten oft die Fäulnisanfälligkeit der Trauben und verkürzten die Zeit für die Lese. Besonders in den großen Anbaugebieten Rheinhessen und Pfalz wirkte sich das negativ auf die Erntemengen aus. Sie gingen dort um jeweils rund 14 Prozent zurück.Die leicht rückläufige Rebfläche (-1,1 %) hatte dagegen nur geringen Einfluss auf die Gesamtproduktion.

Trotz der deutlichen Rückgänge behalten Rheinhessen und die Pfalz ihre zentrale Rolle: Zusammen liefern sie weiterhin knapp die Hälfte des deutschen Weins. Gleichzeitig entwickelten sich andere Regionen unterschiedlich. An der Mosel legte die Produktion spürbar zu, auch Baden, Württemberg und Franken verzeichneten Zuwächse. In kleineren Anbaugebieten wie Sachsen und an der Ahr stieg die Produktion prozentual besonders stark, allerdings auf niedrigem Ausgangsniveau.

Deutlich verändert hat sich dagegen die Qualitätsstruktur. Die Winzer erzeugten erheblich mehr Prädikatswein als im Vorjahr; sein Anteil stieg von 16,1 auf 29,3 Prozent. Qualitätswein dominiert weiterhin mit rund zwei Dritteln der Gesamtmenge. Einfachere Kategorien bleiben von untergeordneter Bedeutung.

Weißweine prägen nach wie vor die Produktion und machen gut zwei Drittel aus, während Rotweine einschließlich Rosé knapp ein Drittel erreichen. Insgesamt zeigt das Weinjahr 2025: Die Betriebe mussten witterungsbedingte Mengenverluste hinnehmen, setzten zugleich aber stärker auf Qualität.

(ru – Bild: 123rf)

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