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Ab 2027 wird in Deutschland die Steuer auf Sekt und Schaumweine ebenso wie die auf Spirituosen um 20 Prozent erhöht. Für eine 0,75-Liter-Flasche Sekt steigt die Schaumweinsteuer von derzeit 1,02 Euro auf rund 1,22 Euro. Dazu kommt noch der Mehrwertsteuer-Aufschlag. Insgesamt verteuert sie sich also um rund 24 Cent. Betroffen sind alle in- und ausländischen Schaumweine mit einem Kohlensäuredruck von mindestens 3 bar und mehr als 6 Vol.-%. Dazu gehören zum Beispiel Sekt, Champagner und Prosecco Spumante. Der Steuerbetrag für Obst- und Fruchtschaumweine mit einem Alkoholgehalt von weniger als 6 Vol.-% steigt insgesamt um 16 Cent pro Flasche. Im Vorjahr brachten die Steuern auf 281,5 Millionen verkaufte Flaschen Schaumwein dem deutschen Finanzministerium laut Statistischem Bundesamt Destatis 325,7 Millionen Euro ein.
Die Erhöhung der Alkoholsteuer soll zu Mehreinnahmen von 400 bis 455 Millionen Euro führen. Als Grund führt das Finanzministerium auch gesundheitspolitische Gründe an. Wein und Bier sind allerdings nicht davon betroffen. Kommentatoren sehen darin ein Zeichen, dass die Regierung diese beiden ohnehin schon unter Absatzkrisen leidenden Branchen nicht weiter belasten und ihre Wettbewerbsfähigkeit gefährden möchte.
(al; Bild: Gemini AI)
ProWein Sparkling Report: Schaumwein wächst weltweit