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In Deutschland geht die Zahl der Nachwuchswinzer deutlich zurück. Das gab der Deutsche Weinbauverband (DWV) bekannt. Im Jahr 2024 sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Vergleich zu 2023 um 16 Prozent auf 219. Auch haben 17 Prozent weniger Auszubildende ihren Abschluss mit Gesellen- oder Meisterprüfung gemacht. Insgesamt befanden sich 624 angehende Winzer in Ausbildung. 2017 waren es noch fast 1.000. Diese Entwicklung könnte langfristige Auswirkungen auf die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte in der Branche haben.
Im Gegensatz zur betrieblichen Ausbildung ist die Situation im Hochschulbereich weniger dramatisch. Im Wintersemester 2025/2026 begannen 163 Personen ein Bachelorstudium mit Schwerpunkt Weinbau, Oenologie oder Weinwirtschaft. Das entspricht einem leichten Rückgang von 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Studienanfänger in Masterstudiengängen blieb dagegen stabil.
(al; Bild: 123rf)
Nachfolger dringend gesucht - Wenn niemand mehr Winzer werden will