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Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat in diesem Jahr rund 290 Hektar neue Rebflächen in Deutschland genehmigt. Insgesamt beantragt wurden rund 1.113 Hektar für Neuanpflanzungen, das sind rund 38 Prozent mehr als 2021. Es gingen 3.018 gültige Anträge für Neuanpflanzungen bei der Bundesanstalt ein, 2.899 davon wurden genehmigt.

Das Bundesland Rheinland-Pfalz ist Vorreiter mit 208 Hektar neuer Fläche. Hier liegt das Anbaugebiet Rheinhessen g.U.mit über 181 Hektar neuer Weinberge ganz vorne. In der Pfalz bewilligte das BLE rund 21 Hektar neue Rebflächen. Bemerkenswert ist der Zuwachs auch in den nördlichen und östlichen Bundesländern, in denen Weinbau bislang kaum eine Rolle spielte. Neue Rebflächen entstehen in Mecklenburg-Vorpommern (+12,63 ha), in Sachsen-Anhalt (+8,03 ha), in Niedersachsen (+6,87 ha), in Brandenburg (+5,67 ha), in Schleswig-Holstein (+4,38 ha) und in Thüringen (+3,61 ha).

Laut deutschem Weingesetz dürfen jährlich maximal 0,3 Prozent der bepflanzten Anbaufläche des Vorjahres als neue Rebflächen genehmigt werden. Die Verteilung der beantragten Anbaufläche richtet sich vor allem nach der Lage. Bevorzugt werden Flächen mit über 30 Prozent Hanglage, dann folgen Flächen mit 15 bis 30 Prozent Hangneigung. Antragsteller, die weniger als 50 Prozent der beantragten Fläche erhalten haben, können die genehmigte Fläche innerhalb eines Monats zurückgeben.

(ru / Quelle: BLE; Foto: 123rf.com)

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