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Im ersten Quartal 2020 haben die deutschen Verbraucher deutlich mehr heimische Weine gekauft als im Zeitraum des Vorjahres. Dies geht aus dem Haushaltspanel des Marktforschungsinstituts Nielsen hervor, das vom Deutschen Weininstitut (DWI) beauftragt wurde. Demnach ist die Absatzmenge um vier Prozent gestiegen, der Umsatz allerdings nur um zwei Prozent. Mit dem Einsetzen der coronabedingten Restriktionen im März verzeichneten die Marktforscher aber einen starken Zuwachs von jeweils rund 9,5 Prozent bei der Einkaufsmenge und im Umsatz im Vergleich zum März 2019.

Über alle Herkünfte hinweg seien die eingekauften Weinmengen im ersten Quartal 2020 konstant geblieben, allerdings mit einem leichten Wertrückgang von rund einem Prozent. Der Durchschnittspreis lag bei 3,48 € pro Liter für alle Weine und lag damit ein Prozent unter dem Vorjahresquartal. Deutsche Weine erzielten 3,64 €, das sind zwei Prozent weniger als 2019.

Betriebe, die außerhalb des Lebensmitteleinzelhandels vermarkten, stehen aktuell vor großen Problemen, hat die Quartalsumfrage der Hochschule Geisenheim ergeben: Im Vergleich zum Vorjahr haben Weingüter im ersten Quartal 50 Prozent ihrer Umsätze in die Gastronomie und 23 Prozent im Fachhandel verloren. Auch der Weinexport der Weingüter sei um 33 Prozent zurückgegangen.

Die Verbraucher hätten zudem öfter online gekauft. Bei den Weingütern sei der Umsatzanteil der Onlineshops um 42 Prozent gestiegen ist, womit 13 Prozent der Quartalsverluste der Weingüter kompensiert werden konnte.

 

(uka / Foto: Deutsches Weininstitut)

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