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Der Champagner-Absatz in Deutschland hat sich 2025 leicht erholt. Nach Angaben des Comité Champagne stiegen die Lieferungen um 1,2 Prozent auf insgesamt 9,616 Millionen Flaschen. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 106.000 Flaschen gegenüber dem Vorjahr.
Auch beim Umsatz legte der deutsche Markt etwas zu: Mit einem Plus von 0,2 Prozent erreichten die Erlöse 229,3 Millionen Euro (2024: 228,8 Millionen Euro). Damit zählt 2025 zu den drei umsatzstärksten Jahren seit Beginn der Erhebungen in Deutschland. Das Absatzwachstum wurde laut Branchenangaben nicht durch Preisnachlässe erzielt.
Im internationalen Vergleich bleibt Deutschland ein zentraler Absatzmarkt, fällt im Umsatzranking jedoch hinter Italien auf Platz vier zurück – nach den USA, Großbritannien und Japan.
Insgesamt zeigt sich weltweit eine Trendwende: In acht der zehn wichtigsten Exportmärkte konnten die Champagne-Erzeuger 2025 Absatzsteigerungen erzielen. Lediglich die USA und Italien verzeichneten Rückgänge. Auch in Österreich entwickelte sich der Absatz negativ. Dort wurden 2025 rund 1,38 Millionen Flaschen verkauft, ein Minus von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz sank um 3,3 Prozent auf 37,81 Millionen Euro. Dennoch verbesserte sich Österreich im weltweiten Umsatzranking leicht und belegt nun Platz 18.
(ru – Bild: CIVC)