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Der Verkauf von Burgunderweinen ist zum ersten Mal seit mehreren Jahren rückläufig. Besonders betroffen sind Supermärkte in Frankreich, wo das Volumen in den ersten acht Monaten des Wirtschaftsjahres um 25 Prozent und die Umsätze um 17 Prozent zurückgegangen sind. Das gab der Vizepräsident des Verbandes BIVB, Laurent Delauney, bekannt. Diese Entwicklung sei insofern auffällig, da sich Burgund bisher „gegen den nationalen Trend des rückläufigen Verbrauchs stemmte. Wir waren die Region, die sowohl den meisten Wein als auch den teuersten verkauft hat". In der Gastronomie hingegen konnte ein Anstieg um 53 Prozent im gleichen Zeitraum verzeichnet werden.

Im Export ist das Volumen nach drei Rekordjahren um 11 Prozent gefallen, der Wert dafür um 13 Prozent gestiegen. Grund für die geringeren Verkaufszahlen ist die um fast ein Drittel kleinere Ernte des Jahrgangs 2021. Gleichzeitig sei die Nachfrage sprunghaft angestiegen, und „die Unternehmen haben so viele ältere Jahrgänge wie möglich aus ihren Beständen verkauft, um die Kunden nicht zu enttäuschen“, so Delauney weiter.

Der Jahrgang 2022 sei dafür laut BIVB sehr vielversprechend und wird sowohl bei Menge als auch Qualität als sehr gut eingeschätzt.

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