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Auch wenn 2019 im Allgemeinen als exzellenter Jahrgang im Piemont gehandelt wird, sind die Ergebnisse der Barbaresco-Verkostung doch ziemlich heterogen. Das Jahr begann mit einem warmen und trockenen Winter, doch der Frühling war kalt und regnerisch Er sorgte nicht nur für eine späte Blüte, sondern auch einen unregelmäßigen Fruchtansatz. Es folgten ein heißer Juni und ein ausgeglichener Sommer, in dem ein Teil des Rückstands wieder aufgeholt werden konnte. Die idealen Wetterbedingungen im Herbst machten schließlich eine entspannte Lese ohne Eile möglich.
© Barbaresco

Dennoch scheinen manche Betriebe ihre Trauben eher zu früh als zu spät eingefahren und es auch mit der Selektion nicht allzu ernst gemeint zu haben. Manchen Weinen fehlt es trotz merklicher Alkoholkraft an Dichte, Komplexität und Frucht-Charme; die Tannine fallen nicht selten relativ spröde und trocknend aus und die für Nebbiolo so typischen ätherischen Aromen gehen bisweilen ins kampferartig Grüne. Während die besten Weine an der Luft noch an Tiefe gewinnen, dazu geschmeidiger und feiner werden, entwickeln sich die weniger guten Exemplare nach dem Öffnen kaum zum Positiven oder sogar in die Gegenrichtung - sie werden spröder und eher noch grüner.

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