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Es ist mir aufgefallen, dass ich in meiner Kolumne und bei Weinbeschreibungen in der letzten Zeit immer wieder den Begriff „authentisch“ verwendet habe, und zwar in allen nur denkbaren Umschreibungen und Varianten: glaubwürdig, sicher, untrüglich, echt, verlässlich, zuverlässig, verbürgt, unverfälscht, ungekünstelt, charakteristisch, eigentlich, natürlich, nicht imitiert, originell… Warum wohl? Warum wird „authentisch“ immer mehr zu einem Schlüsselbegriff beim Beschreiben und Beurteilen von Weinen? Kann es sein, dass ein Wein dem andern immer mehr gleicht; dass Rebsorten, Anbaumethoden, Vinifikation bis hin zur Vermarktung einem kaum definierten, aber latent vorhandenen Leitbild folgen?