Barolo kann zweifellos zu den größten Weinen überhaupt gehören. Und zu den Mächtigsten. Genau deshalb sollte man sich mit Mittelmaß nicht zufrieden geben. Wirklich schwacher Barolo ist selten, doch sein hoher Alkohol und seine massiven Tannine wirken nur dann nicht anstrengend, wenn ihnen die nötige Fruchtkonzentration, Tiefe und Komplexität entgegensteht. Und im Idealfall Finesse.
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Kommt alles zusammen, hat man ein Kunstwerk vor sich, wie man es in der Weinwelt so nicht noch einmal findet. Fehlt zuviel, verliert der Barolo seiner Reiz, sein Alleinstellungsmerkmal. Dann kann man ihn getrost mit jedem anderen schweren Wein ersetzen. Ein großer Barolo lässt einen seine Dimensionen vergessen, ein einfacher drängt sie einem regelrecht auf. Ersteren gilt es zu suchen, er ist fast jeden Aufwand wert.
Rund 320 Barolo haben wir heuer probiert, davon jeden einzelnen mindestens zweimal, viele noch öfter.. Eingeladen waren alle Produzenten. Leider haben vor allem eine ganze Reihe der Spitzenerzeuger ihre Weine bislang nicht eingereicht. Wir bleiben weiter dran. Die besten Weine der Verkostung haben wir hier aufgelistet. Links zu allen probierten Weinen finden Sie, wenn Sie auf die jeweiligen Jahrgänge klicken. Die Bestenliste haben wir zudem wie immer zu einem handlichen PDF verarbeitet.