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Das Diois erstreckt sich südöstlich von Valence etwas abseits der Rhône über insgesamt etwa 1.400 Hektar am südlichen Ausläufer des Nationalparks Vercors, eines Voralpengebirges, entlang des Drôme. Schon zu Römerzeiten entstand hier ein berühmter, leicht schäumender, natursüßer Wein aus Muscat und Clairette, wie er hier auch heute noch als Clairette de Die die Weinproduktion im Gebiet dominiert.

Clairette de Die wird nach der Méthode ancestrale erzeugt. Der langsam bei sehr niedrigen Temperaturen gärende Most wird dabei noch während der Gärung auf Flaschen gefüllt. Die Weine behalten in aller Regel ein Zuckerrest von rund 50 Gramm pro Liter; Dosage ist streng verboten. Im Idealfall entsteht so ein saftiger, moderat schäumender, relativ aromatischer, süßer Schaumwein, der am besten jung und frisch genossen wird. Es gibt auch trockene Brut-Versionen, die aber äußerst selten sind. Grundsätzlich trocken ausgebaut wird der rare Cremant de Die, der im Gegensatz zum Clairette de Die tatsächlich überwiegend aus der Sorte Clairette bestehen muss, während bei letzterem der Muscat weit überwiegt.

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