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Mehr Leben, mehr Vielfalt, mehr Pflanzen und Tiere im Weinberg: Mit dem Forschungsprojekt “Ambito” will der Verein Fair’n Green gemeinsam mit der Hochschule Geisenheim den Winzern in Deutschland helfen, die Artenvielfalt in den Weinbergen mit konkreten Anleitungen zu fördern - unabhängig von Region und Verbandszugehörigkeit.

Raus aus der Monokultur: Die Idee hinter “Ambito” stammt von den Winzern selbst. „Bei unserer Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Weingütern wird auch deren Arbeit zur Biodiversität bewertet”, erklärt Keith Ulrich, Projektleiter und Vorsitzender von Fair’n Green. Der Verein erteilt ein Siegel für nachhaltigen Weinbau und hilft Winzern, definierte Ziele objektiv messbar zu machen. “Dabei ist uns aufgefallen, dass viele Produzenten gerne mehr für die Artenvielfalt tun würden. Es fehlt ihnen aber an Wissen, welches Vorgehen dazu überhaupt sinnvoll ist.” So entstand das Konzept von “Ambito”, einen auf die Standorte jeweils angepassten Werkzeugkasten mit eindeutigen Empfehlungen für die Winzer zu entwickeln: „Uns war dabei besonders wichtig, dass es hier nicht nur um die Fair’n Green-Betriebe geht, sondern um den gesamten deutschen Weinbau”, sagt Ulrich.

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