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Trotz regionaler Unterschiede können sich die Winzer beim Jahrgang 2023 auf zwei Dinge weitgehend einigen: Es war eine der schwierigsten und zugleich schnellsten Lesen, die sie je erlebt haben. Eindeutiger Gewinner des Jahrgangs war der Riesling. Wir haben über 1.100 Weine verkostet.

Auf einen sehr milden Winter folgte ein recht kühles und im Verlauf durchaus nasses Frühjahr, das half, die Wasserreserven aufzufüllen, aber auch ersten Pilzdruck mit sich brachte. Zur Blüte Anfang Juni hatte aber bereits sehr trockenes und warmes Wetter eingesetzt, das zunächst beste Bedingungen für die Pflanzenentwicklung bot. Der Juli verlief dann aber sehr heiß und außerordentlich trocken, was vor allem für die Junganlagen zum Teil erheblichen Stress bedeutete.

Ende Juli und Anfang August kam der langersehnte Regen – nur hörte er wochenlang nicht mehr auf. Die Beeren füllten sich in kürzester Zeit mit Wasser, die Häute wurden dünn und drohten aufzuplatzen. In Verbindung mit der Feuchtigkeit und den hohen Temperaturen stieg der Krankheitsdruck enorm. Zwar war das Problem etwa bei den Burgundersorten noch viel ausgeprägter, doch auch beim Riesling waren Übersicht, Sorgfalt und Schlagkraft gefragt, um die Weinberge gesund zu halten.

Der September war ungewöhnlich heiß. Die zügige Traubenentwicklung und der Krankheitsdruck zwang die Produzenten nicht nur zu besonderer Übersicht, sondern auch zu schnellem Handeln. Dass vielerorts unterschiedliche Sorten und Qualitätsstufen gleichzeitig erntereif wurden, machte die Situation nicht gerade einfacher. Dazu kam, dass die Produzenten aufgrund der hohen Temperaturen gezwungen waren, bereits in den frühen Morgenstunden oder sogar nachts zu lesen.

Doch die gute Wasserversorgung hatte auch Vorteile. Wer über eine große und gut ausgebildete Lesemannschaft verfügte und technisch gut ausgerüstet war (vor allem, was die Kühlmöglichkeiten anging), vielleicht auch Glück mit dem Standort und seinem Lagen-Portfolio hatte, konnte beim Riesling erstklassige, in manchen Fällen überragende Ergebnisse einfahren, die jene der beiden Vorjahre nahezu überall und in allen Belangen in den Schatten stellen.

Über 1.100 Rieslinge des Jahrgangs 2023 haben wir bislang verkostet, dazu kommen mehrere Hundert aktuell probierte Weine aus früheren Jahrgängen. Der mit Abstand größte Teil stammt aus deutschen Anbaugebieten, einige Dutzend aber kommen aus unseren Nachbarländern. Die besten Weine stellen wir im Wesentlichen nach Süßegraden getrennt vor; am Ende der Listen finden Sie zudem die besten aktuell probierten Riesling-Schaumweine sowie die besten Rieslinge für kleines Geld. Jede Kategorie enthält zudem einen Link zu allen bewerteten Weinen und deren Erzeugern.

Jahrgang 2023

Jahrgang 2023 Riesling Trocken

Jahrgang 2023 Riesling feinherb/halbtrocken bis 30g/l RZ

Jahrgang 2023 Riesling Kabinett

Jahrgang 2023 Riesling Spätlese

Jahrgang 2023 Riesling Auslese

Jahrgang 2023 Riesling Hochprädikate

Jahrgang 2022

Jahrgang 2022 Riesling Trocken

Jahrgang 2022 Riesling feinherb/halbtrocken bis 30g/l RZ

Jahrgang 2022 Riesling Kabinett

Jahrgang 2022 Riesling Spätlese

Jahrgang 2022 Riesling Auslese

Ältere Jahrgänge

Ältere Jahrgänge Riesling Trocken